Die digitale Wende erhöht die Häufigkeit und Intensität, mit der sich Mitarbeiter/innen weiterbilden und neue Kompetenzen aneignen müssen. Das sehen sowohl die MItarbeiter als auch die Führungskräfte als Chance. Für diesen Bedarf gibt es allerdings bislang keine geeigneten Weiterbildungsformate, da klassische Formen der Qualifizierung, wie z.B. standardisierte Seminare, Lehrgänge und Weiterbildungen oder Studiengänge), nicht genau genug auf die individuellen Kompetenzbedarfe passen und auch zu träge auf die Veränderungsdynamik in den Unternehmen reagieren.

Das innovative, mediengestützte Qualifizierungsmodell des Agilen Lernens begegnet diesem Bedarf mit einem handlungskompetenzorientierten, mediengestützten Lernen im Arbeitsprozess. Das Modell basiert auf Erkenntnissen, die im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsprojekten in der beruflichen Praxis gewonnen wurden. Auf dieser Grundlage wurde ein agiles Lernmodell für die arbeitsprozessintegrierte Kompetenzentwicklung konzipiert, das sich die Erfahrungen des agilen Projektmanagements zunutze macht. Für das berufsbegleitende Lernen im digitalen Wandel wurden dessen Elemente weiterentwickelt. Die Lernform folgt damit der Arbeitsform nach und ist durch folgende Grundsätze gekennzeichnet:

Alternierende Phasen von Lernen, Anwenden und Anpassen

Gemeinsame Kompetenzziele und selbstorganisierte Kooperation im Team

Iterative Sprints mit Reflektion und Adjustierung der Lernziele

Lernprojekte aus realen Arbeitsprozessen mit direkter Anwendungsorientierung